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Die Geschichte des Zauberers Merlin

Dieses Buch schenkte mir meine Mim am Wochenende.

Merlinbuch

Die Ausgabe wurde im Januar 1911 gedruckt und eingebunden. Die Übertragung erfolgte 1804 aus dem Altfranzöischen von Dorothea Schlegel.

Zu dem Inhalt des wertvollen Buches werde ich in näherer Zukunft noch berichten.

Danke Schatz, du bist klasse!!!

Pentagramm

Ein Pentagramm ist ein fünfzackiger Stern, dem die Überlieferung magische Kräfte nachsagte. Man ging davon aus, dass dem Pentagramm eine Reihe von übernatürlichen Eigenschaften innewohnten, und so wurde diese Figur mit dem Gewerbe der Magie und der Hexerei identifiziert.

Der Ansicht, dass das Pentagramm einen wirksamen Schutz gegen Hexerei und das Böse bot, war weit verbreitet, und so ritze man dieses Muster früher häufig in Türen und Eingängen oder malte es einfach drauf, um damit Hexen abzuschrecken. Auch beim Ziehen eines magischen Kreises griff man darauf zurück, damit die Zauberer glaubten, es eigne sich als Hilfs- und Übertragungsmittel für den Kontakt mit der Welt der Geister.

Die Vorbereitung eines Pentagramms für den Gebrauch war nicht einfach. Das oftmals im Metall geprägte und mit gewissen Symbolen und magischen Mustern oder Worten geschmückte Pentagramm mußte vor der Benutzung in der rituellen Magie speziell geweiht werden. Dazu ließ der Magier entweder seinen Atem über den Stern strömen oder besprengte das Pentagramm mit Weihwasser, Öl, Absonderungen der Genitalien oder mit Blut. Dann mußte das Pentagramm mit Weihrauch, zerkleinerten Schamhaaren oder der Asche von Menschenknochen getrocknet werden. Nachdem es vierundzwanzig Stunden in einem abgedunkelten Raum luft- und wasserdicht verschlossen gehalten worden war, galt das Pentagramm als geladen und zum Gebrauch bereit.

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