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Hexenmal

Das Hexenmal ist ein Mal, Auswuchs oder Makel auf der Haut einer angeklagten Person, die einst als physischer Beweis für Hexerei galt.

Der Hexenmaltheorie zufolge nährte jede Hexe, die einen Hausgeist hielt, dieses Geschöpf mit Blut aus ihrem eigenen Körper.
Die Kobolde nahmen dieses Blut an den besonderen Saufwarzen auf, die wenn sie bei der Untersuchung auf Hexenmale entdeckt wurden, vor Gericht als Schuldbeweis dienten.

Der Nachweis von Hexenmalen spielte besonders in den Hexenprozessen in England und Schottland eine große Rolle. Es wurde sogar die Behauptung aufgestellt, dass die Dämonen Nahrung benötigten, um ihren unmoralisches Lebenswandel zu führen.

Hexenmale ließen sich überall am Körper finden. Gewöhnlich wurden sie an realtiv verborgenden Stellen entdeckt und erforderten daher eine gründliche Suche. Manchmal fand man auch die Saugwarzen, die in ganz unterschiedlichen Größen vorkammen, an den Fingern, manchmal auf dem Kopf, und unter der Zunge.

Hexenmale unterscheiden sich deutlich vom Todesmal, dem unempfindlichen sichtbaren Schönheitsfehler oder unsichtbaren Punkt, der verriet, wo der Teufel die vermeintliche Hexe als einer der Seinen gezeichnet hatte.

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