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Krabat

Krabat Die Geschichte von Krabat erzählt von schwarzer Magie.

Der 14 jährige elternlose Junge bettelt sich mit zwei Freunden anfang der 17sten Jahrhundert von Tür zur Tür. In drei aufeinander folgenden Nächten träumt Krabat, in dem ihn eine Stimme auffordert in eine Mühle nach Schwarzkollm zu kommen. Er überwindet seine Ängste und wandert zur schwarzen Mühle im Kosdelbrach. Dort wird er vom Müllermeister und seinen elf Lehrlingen empfangen und geht mit dem Meister einen Pakt ein, der ihm seine bedingslose Auslieferung an dem Meister beschert. Er wird an die schwarze Schule aufgenommen und lernt vom Meister Zaubersprüche.

Zu Ostern holen sich die zwölf Mühlknappen das “Mal der geheimen Bruderschaft”. Nach diesem Ritual geht ihnen dann die täglich zu verrichtende Arbeit für ein Jahr durch Zauberei leicht von der Hand. In dieser Osternacht hört Krabat die Kantorka, so die sorbische Bezeichnung für die Vorsängerin der Ostergesänge zum ersten Mal singen und ist von ihrer Stimme wie verzaubert.

In den Neumondnächten taucht regelmäßig der geheimnisvolle Herr Gevatter mit seinem Mahlgut auf. Dann müssen die Knaben schweigend die ganze Nacht hart arbeiten. Tonda, der Altgeselle und Krabats bester Freund, erzählt ihm, daß sich der Meister dem Herrn Gevatter verschrieben hat und Krabat erkennt, daß dieser in Wirklichkeit die Fäden in der Hand hält.

Am letzten Tag des Jahres kommt Tonda unter mysteriösen Umständen ums Leben. Er wird in einer trostlosen Gegend begraben. Zum Dreikönigstag wird Krabat freigesprochen, d.h. er ist von nun an kein Lehrjunge mehr, sondern Geselle, denn in der Mühle zählt das erste Jahr für drei. Außerdem gibt es seit diesem Tag einen neuen Lehrjungen, der das Dutzend der Gesellen wieder vollmacht. Dieses Ritual wiederholt sich jedes Jahr zur Neujahrsnacht.

Jedoch eines Tages entdeckt er, daß sein Mitgeselle Juro, den alle für dumm halten, sich nur verstellt hat und in Wirklichkeit der Beste in der Schwarzen Kunst ist. Von ihm erfährt er dann auch, daß der Meister folgenden Pakt mit dem Herrn Gevatter geschlossen hat: damit sich das Leben des Meisters verlängert, muß er jährlich einen seiner Schüler opfern. Weiterhin erzählt Juro ihm, daß es eine Möglichkeit gibt, den Meister zu besiegen. Dies gelingt, wenn es ein Mädchen gibt, das ihn liebt und das ihn beim Meister freibittet. Besteht sie die vorgeschriebene Probe, ist der Zauber gebrochen und sie sind frei, besteht sie sie nicht, müssen beide sterben. Um seinen Freund Tonda und die anderen getöteten Gesellen zu rächen, übt Krabat sich in der Schwarzen Kunst und wird schließlich zum besten Schüler. Kraft gibt ihm die Liebe zu einem Mädchen, der Kantorka , mit der er sich heimlich trifft, deren Namen er aber nicht kennt.

Einen Tag vor Weihnachten läßt der Meister Krabat in seine Kammer rufen und bietet ihm an sein Nachfolger zu werden, Krabat lehnt dieses angewidert ab.

Am Silvesterabend kommt dann die Kantorka zur Schwarzen Mühle nach Koselbruch und bittet Krabat frei. Als Probe muß sie ihren Liebsten mit verbundenen Augen aus der Schar der zwölf Burschen herausfinden. Sie besteht die Probe, weil sie die Angst, die Krabat um sie hat, gespürt hat. Der Meister wird in dieser Neujahrsnacht sterben und die Mühle in Flammen aufgehen. Die Gesellen und Krabat sind frei, büßen dafür jedoch ihre Zauberkraft ein.

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