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Magischer Kreis
Der magische Kreis nennt man eine sorgfältige runde Fläche, in deren Schutz Zauberer oder Hexen Dämonen beschwören können, ohne dabei sich selbst zu gefährden. Der Kreis kann mit Kohle oder Kreise gezogen, oder mit einem Schwert, einem Hexenmesser oder einen Zauberstab in den Boden gezeichnet werden. Der Kreis wird im Uhrzeigersinn gezogen, wenn man ihn nicht für schwarze Magie benötigt, ansonsten mußte man eine Umkehrung durchführen und den Stab entgegen dem Uhrzeigersinn ziehen.
Alles was man für diese Zeremonie des Kreisziehens benötigte, muß neu und sauber sein, damit kein altes Unheil dran haftet. Der äußere Kreis muß ein Durchmessewr von 2,75 mtr. haben. Darin wird ein zweiter Kreis von 2,45 mtr. Durchmesser eingezeichnet. Zwischen den beiden Kreislinien stellt man verschiedene Gegenstände und Substanzen mit magischen Eigenschaften, um die Sperre gegen jegliche böse Kraft, die beschworen wird, zu verstärken. Dazu eignen sich Schüsseln mit Wasser, Kreuze und Kruzifixe, Namen der Macht sowie verschiedene Kräuter, von denen man sagt, sie können das Böse fernhalten. Die Namen, die hierhzu benutzt werden, variieren zwar, doch greift eine allgemein anerkannte Version auf die vier magischen wirksamen Nasmen des Schöpfers des Universums zurück.
Der Zauberer oder die Hexe tritt dann in den Kreis ein und schließt ihn sorgältig hinter sich. Die beiden Begrenzungslinien dürfen keine Lücken aufweisen, damit nicht ein Geist in das Innere des Kreises gelangt. Ist der magisches Kreis vorschriftsmäßig gezogen, dann kein übelwollender Geist eindringen um den Zauberer oder die Hexe zu bedrohen, die innerhalb seiner Grenzen stehen.
Die Kreismitte ist für gewöhnlich mit weiteren Namen und Mustern geschmückt und meist in einem Pentagramm oder ein ähnliches Arragement aus Dreiecken unterteilt. Man kann auch Kerzen anzünden, Weihrauch verbrennen und Sprechgesänge ertönen lassen, um die Erfolgschancen der Beschwörung zu verbessern.
Die überlieferte Hexenkunst warnt Zauberer und Hexen vor allen Verlockungen, den Schutz des magischen Kreises zu verlassen, eher die einmal begonnene Zeremonie beendet ist und alle bösen Geister dorthin zurückgekehrt sind, wo sie her kamen. Wird diese Regel nicht beachtet, kann das den sofortigen Tod der betreffenden Person zur Folge haben.
Bildquelle: Wikimedia
Stonehenge
Im Mittleren Süden Englands, in der Grafschaft Wiltshire nahe der Stadt Salisbury liegt die Steinkreis-Anlage Stonehenge.Sie ist aufgrund ihrer monumentalen Ausmaße in der ganzen Welt bekannt.
Stonehenge ist in drei Bauphasen in der Zeit von etwa 3000 bis 1500 v. Chr. entstanden.
um 3000 – 2100 v. Chr.
Aus der ersten Bauphase existiert nur noch der Ringwall, der die Stätte umgibt. Dieser war ursprünglich um die 2m hoch und hat einen Durchmesser von 114m. Es gehörte auch noch ein etwa 2m tiefer Außengraben dazu, dessen Durchgang in die Stätte mit zwei Steinblöcken markiert war.
Außerhalb des Eingangs befanden sich der “Heel Stone” sowie ein freistehendes Holztor. An der Innenseite des Walls befand sich ein Ring aus 56 Erdgruben, nach ihrem Entdecker “Aubrey Holes” genannt, die lange Zeit als Gräber dienten.
Am Ende der ersten Bauphase wurden evtl. die vier “Station Stones” hinzugestellt.
um 2100 – 2000 v. Chr.
Die Anlage wurde von neuen Siedlern erweitert, Teile der Avenue wurden angelegt und der Felsenstein wurde mit einem magischen Zirkel umrandet. Aus Wales wurden 4t schwere Blausteine (Dolorit) herangeschleppt und im Abstand von 1,8m in zwei Kreisen aufgestellt, die Arbeit hierzu wurde aber abgebrochen.
um 2000 v. Chr.
In der Frühbronzezeit wurde weitergemacht, es wurden aus den Marlborough Downs 50t schwere Sandsteinblöcke herangeschleppt, die zu fünf Trilith-Konstruktionen in hufeisenförmiger Anordnung aufgestellt wurden, die mittlere 7m hoch, die anderen ca. 6m.
Um dieses Hufeisen wurde ein 4,5m hoher Steinring aus 30 Sandsteinblöcken, die je 25t wogen gebaut, auf dem umlaufend Balken aus dicken Steinplatten lagen.
Später sollten Blausteine in zwei Kreise um den Sandsteinring gestellt werden, dieser versuch wurde aber abgebrochen.
um 1500 v. Chr.
In dieser Zeit erhielt Stonehenge sein heutiges Aussehen. Im inneren wurde ein Hufeisen aus einzelnen Blausteinen gebaut, in die Mitte wurde ein Altartstein gestellt. Konzentrisch zwischen die Sandsteinringe kamen Blaustein-Stelen.
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